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23.07.2016

Oreo Cheesecake Muffins...




Bei diesem Post bin ich wieder mal ganz Mädchen! Käsekuchen-Cupcakes, hübsch verziert. Mit pinken Accessoires. Ein Träumcheeeen. :)
Ich glaube fast, ich hab euch noch nie von meiner Käsekuchen-Addiction erzählt. Mannomann, dann wird's aber jetzt mal Zeit! Cheesecake hab sogar ICH mittlerweile in sämtlichen Formen und Varianten perfektioniert. Heute gibt's die Cupcake-Oreo-Variante, definitiv eine meiner Favorites. Und auch ganz easy peasy zu machen, denn hört mal her, ihr New-York-Cheesecake-Sympathisanten, wenn ihr Käsekuchen ohne oder mit ganz dünnem Boden mögt: Für den Oreo Cheesecake braucht ihr keinen Teig für den Boden anrühren, die Cupcakes sind noch einfacher als die Blechkuchen-Variante.




Ich dachte mir, das passt perfekt zum Knuspersommer, in dem es im Knusperstübchen wieder die tollsten Leckereien rund um eine große Sommersause zu knuspern gibt. ;) Und noch dazu gibt es saftige Gewinne abzustauben, schaut mal rein ins Knusperstübchen, wenn ihr auf der Suche nach ein paar Inspirationen für sommerliche Rezepte seid, da werdet ihr ganz bestimmt fündig.






Dann mal los...
In jedes Muffinförmchen legt ihr einen Oreokeks, wahlweise auch nur einen halben (lässt sich durch die Milchcreme ganz gut mit einem Messer halbieren). Jetzt zur Füllung:

Diese Menge reicht für ca 24 kleine Muffinförmchen:

500 g Magerquark
85 g Butter
85 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
2 Eier






Butter und Quark zu einer Masse verrühren, dann Zucker und Vanillepulver mit dazu. Am Schluss noch die Eier rein, nochmal kräftig durchrühren.
Jetzt die Förmchen gut bis zur Hälfte mit Quarkteig füllen, nicht ganz voll machen, denn der Teig ist sehr schwer und sonst gehen die Küchlein leider eher in die Breite als in die Höhe. Genau das ist mir nämlich mit den Cupcakes in den rosa Förmchen passiert, die waren wohl nicht ganz so stabil wie die weißen und zudem haben die rosa Fieslinge sich vollgesaugt, wie ihr auf dem Bild oben unschwer erkennen könnt. Mir ist das erst gar nicht aufgefallen, aber als ich sie dann aus dem Ofen geholt hab, war das für mich leider nur noch nicht zu verwendender künstlerischer Ausschuss. Geschmeckt haben die trotzdem, aber ich hab die rosa Variante halt nochmal neu in den weißen Förmchen gebacken.





So - wenn ihr 24 Förmchen mit Quarkteig befüllt habt, streut auf die Hälfte der Cupcakes ein paar zerbröselte Oreos, die anderen bleiben blanko, darauf kommt dann das Topping. Dann erstmal ab in den Ofen. Bei 160 Grad knapp eine Stunde backen. Am Besten beobachten, bis sie durch sind, aber nicht braun.
Auf die abgekühlten Blanko-Muffins kommt jetzt noch eine hübsche Icing-Deko.
Für das Frischkäse-Häubchen mischt ihr cremigen Frischkäse und Puderzucker im Verhältnis 3:1, mit etwas Sofortgelatine kurz verrühren und stellt es kurz ins Gefrierfach, damit es schön fest wird. Füllt alles in einen Spritzbeutel und macht einen kleinen Kleks auf den Käsekuchen. Das Häubchen könnt ihr alternativ auch nach diesem Rezept mit diesen Zutaten machen: Klick.





Jetzt noch ein Stück vom Oreokeks rein, ein wenig Schnickschnack in Form eines Papierstrohhalm-Schnipsels und fertig ist das Kunstwerk für jede Mädels-Party, für jeden Kindergeburtstag und... ach naja... die (männlichen) Erwachsenen mögen das auch!





15.03.2016

Easterbunnies on duty...



So 'ne Packung Kuchenglasur kann einem schon sämtliche Nerven rauben. Der Ungeduldsmensch wie ich schaltet das Ding dann grundsätzlich immer bei 600 Watt zuviel in der Mikrowelle ein. Geht dann schneller. Man muss ja nur eben kurz dabei stehen bleiben und den Schmelzprozess gut im Auge behalten. Mhm, in der Theorie soweit gut. In der Praxis hab ich das noch nie geschafft und mich auch diesmal wieder zum 132. Mal gewundert, wieso es plötzlich komisch riecht und überhaupt... wo kommt dieser BRAUNE Klumpen in der WEISSEN Schokolade auf einmal her??
Die Antwort ist auch eigentlich egal, nachdem das 3. Töpfchen in den Müll gewandert ist, bleibe ich eben doch in Beobachtungsnähe der Mikrowelle und warte geduldig bis alles einheitlich schön langsam bei Miniwattzahl weich geschmolzen ist. Schokolade: 3, Ani: 0.



Und jetzt stehen meine Lieblingsfeiertage vor der Tür und ich kann sie nicht mal richtig feiern. Ostern werd ich wohl in Kuba-Stimmung verbringen. :) Deswegen muss Ostern bei mir einfach mal vorgezogen werden. Mein diesjähriger Osterpost verrät euch, wie ihr süße Hasencupcakes backen und mit ein paar Basics eine schlichte und natürliche Osterdeko zaubern könnt.




Als Zutaten für insgesamt ca. 12 Hasenköpfe und -hinterteile braucht ihr folgendes:

125g weiche Butter
125g Zucker
1 Pk Vanillezucker
2 Eier
125g Mehl
1 1/5 TL Backpulver
4 EL Milch oder -wie in meiner Variante- Vanillemandelmilch
1 Vanilleschote

Für die Deko:

Weiße und braune Schokoglasur
Minzdrops
Popcorn
Backobladen
Rosa Kuchenglasur (die von Lillyfee eignet sich farblich hervorragend ;) Ich hab es mit Lebensmittelfarbe versucht, daran bin ich leider gescheitert =/ )



Alle Zutaten mit dem Handmixer der Reihe nach verrühren. Die Masse auf 12 Backförmchen verteilen, aber nicht ganz voll machen. Solange die Cakes circa 20 Minuten im Ofen brutzeln, kann schon mal die Deko vorbereitet werden.
Für 6 Hasenköpfe bzw. die Hasenohren braucht ihr 6 Backobladen, um dem Ausschuss vorzubeugen, lieber aber ein paar mehr machen. Obladen in der Mitte durchschneiden, mit der Schere geht das bestens (ungeschnittene Tiefkühlpizzen haben bei mir übrigens auch schon den Scherentest bestanden :D ).
Wie oben beschrieben die dunkle Schokolade schmelzen und die halben Backobladen in die Schokolade tauchen, dann auf einem Teller zum Trocknen legen. Und dabei beachten, dass die gerade geschnittenen Obladenseiten die Ohrenaußenseiten sind! ;) Die braucht man nämlich immer im Paar logischerweise. Die Seite, die auf dem Teller aufliegt, wird aber eher unschön anzuschauen sein, sieht man ja aber eh nicht. Ist die Schokolade trocken, kommt die rosa Glasur zum Einsatz. Einmal vorsichtig schmelzen.. ;) und mit einem dünnen Pinsel die Öhrchen bemalen. Wenn alles getrocknet ist, die Hasenohren vorsichtig mit einem Messer ablösen, kann sein, dass dabei etwas Schokolade auf der Rückseite hängen bleibt, aber -wie gesagt- nur die Vorderseite muss hübsch aussehen. ;)




Dabei blooooß nicht die Kuchen im Ofen vergessen und immer mal reinlunzen :) Die fertigen Cupcakes abkühlen lassen.
Solange die Hasenohren noch trocknen, kann schon die erste Glasur weißer Schokolade auf die erste Hälfte der Cupcakes. Ich hab zweimal drüber gepinselt, sah besser aus. Dann den weißen Cupcakes je ein Popcorn als Schwänzchen und zwei Minzdrops als Füßchen auf die noch etwas flüssige Glasur verpassen und festwerden lassen.



Die andere Hälfte der Cupcakes, die die Hasenohren bekommt, müsst ihr zunächst ein wenig einschneiden. Zwei schräge Schlitze in der oberen Hälfte, dort kommen die Obladen rein und zwar gleich nachdem ihr die Küchlein mit dunkler Schokolade bestrichen habt. Wenn die Glasur schon fest ist, bekommt ihr die Ohren nicht mehr in die Cakes gesteckt. Jetzt nur noch antrocknen lassen und die Hasenköpfe sind fertig.



Mit der rosa Glasur und dem dünnen Pinsel bemalt ihr jetzt noch die Minzdrops-Pfoten und die Hasenfamilie ist fertig. :)
Hört sich wirklich umständlich an, aber geht eigentlich wirklich alles ganz schnell!







Kerzenständer aus Holz - Xenos
Drahtkörbchen - NanuNana
Spitzendeckchen - NanuNana
Holzhaus - Müller
Silbertablett - vintage
Federn - Impressionen










Impressionen hat wirklich schöne Osterdeko im aktuellen Sortiment, schaut mal rein, hier ein wenig Inspo:


















06.02.2016

Happy Valentine...



Gestern war faschingsfeierfreier Freitag, das kann man kaum aussprechen, aber das bringt es ziemlich prägnant auf den Punkt. Der Fasching ist eins der wenigen schönen Dinge während unseres Winters hier in Deutschland, finde ich. Und trotzdem irgendwie doof, denn bei den witzigsten Kostümen muss man doch jedes Mal frieren! Mein "Faschingsauftakt" war dieses Jahr schon am Mittwoch -hier die Bilder vom letzten Jahr- :) und bisher hab ich doch alles ohne Anzeichen einer Erkältung überstanden, auch wenn am ersten Abend gleich mal meine Jacke flöten gegangen ist. Prima, nicht? Aber macht nix, passiert eben. Am Freitag war ich dann mal dankbar für eine Pause, um dann am Samstag Abend wieder bis Dienstag kunterbunt durchstarten zu können. :)
Genau aus dem Grund hab ich gestern mal die Zeit genutzt, einen Valentinstagspost zu schreiben.
Normalerweise bin ich ja nicht so der Fan dieses pseudoromantischen Tages. Doch der Artikel heute hat sich einfach angeboten. Denn vor Kurzem hab ich mal wieder eine zeitlang in der Küche verbracht, ein paar Muffins zu backen und ausgiebig zu dekorieren. Als ich die dann für's Foto recht schön auf dem Küchentisch drapierte, musste ich feststellen, dass aus den Schokomuffins recht kitschige Valentins-Muffins geworden sind. ;) Trotzdem schön. Und lecker. Und warum nicht einfach mal ein paar Leckereien backen, statt teurer Geschenke kaufen?










Rezept ist nicht schwer und geht ganz flux:
Für 12 Stück:

Papierförmchen
125g weiche Butter (nicht flüssig! Kleine Stücke in Zimmertemperatur zur Masse hinzugeben.)
125g Zucker
2 Eier
125g Mehl
2 TL Backpulver
2 EL Kakaopulver
Schokostreusel


Zucker, Mehl, Backpulver, Kakaopulver miteinander vermischen und die Butterstückchen dazugeben. Gut verrühren. Nacheinander die Eier unterrühren. Die Schokostreusel nach Belieben zugeben und vorsichtig unterrühren. Bei mir waren es schon ordentlich viel. ;) Jetzt die Papierförmchen circa zur Hälfte mit Teig befüllen und ab in den vorgeheizten Ofen, ca. 20 Minuten bei 180 Grad schmoren lassen. :)
Nach dem Abkühlen können die Cupcakes verziert werden. Das Häubchen besteht aus einer Buttercreme:
100g Butter
190g Puderzucker
1 Päckchen Vanillepulver
2 EL Milch

Dann noch Zuckerherzen als Streudeko oben drauf, fertig :)



Und für mich geht's jetzt in die nächste Faschingsrunde... :)